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Manches, das glänzt, ist eben Gold.
5 neue Sony Headsets für den Kinderraum
Bis jetzt hieß es immer: entweder am Gottesdienst teilnehmen oder im Untergeschoss auf die Kinder aufpassen. Im letzten Jahr ist schon viel an der Ausstattung des Kinderraums getan worden. Neben den phantastischen Häuserfassaden hat der Raum einen neuen Laminatfußboden bekommen. Danach folgte eine leistungsfähigere Heizung, neue Farbe an der Wand und nette Korbstühle.
Ein Problem blieb aber immer bestehen. Man konnte beim besten Willen nichts vom Gottesdienst mitbekommen, weil der Geräuschpegel so hoch ist.
Endlich gibt es Abhilfe. Fünf drahtlose Kopfhörer von Sony wurden installiert. Jetzt hat man wirklich die Wahl, ob man mit den Kindern spielen, sich unterhalten oder der Predigt zuhören möchte. Darüber hinaus ist auch die Anschaffung eines größeren Flachbildmonitors geplant. as
Bose Soundsystem : Teil 2
Nun hatten wir eine Woche lang Zeit, die Speaker zu testen. Man kann klar sagen, dass von den Zuhörern (also aus dem Saal) ausschließlich positive Resonanz kam. Einige verlangten schon fast die Boxen. Endlich sei der Klang differenziert und man könne einzelne Stimmen heraushören.
Auf der Bühne ist das Bild nicht so homogen. Die Sänger, die sich aufgrund der kleinen Bühne zu nah vor der Lautsprechersäule befinden empfinden ihre Stimme als unnatürlich und höhenlastig. Dass der Monitorklang von hinten kommt, ist eine Erscheinung, an die man sich gewöhnen kann.
Ein Plus: Auch das Klavier mit der Bandbreite an Frequenzen wird ordentlich und leistungsstark bis in die Tiefen reproduziert.
In kleinen Räumen macht sich das System baer nicht so gut. Fazit: Wir sind hin- und hergerissen und möchten das ganze einem Härtetest unterziehen: Wir möchten das System noch einmal ausleihen, wenn Francois Botes kommt. Wenn das glattläuft, werden wir es bestimmt anschaffen. ;)
Neues Soundsystem von Bose getestet :: Teil 1
[05|08] Gestern wurde in der Gemeinde ein neues Lautsprechersystem von Bose vorgeführt. Mit anfänglicher Skepsis haben wir uns diese Technik angesehen und angehört. Das neuartige ist, dass das System auf die getrennte Beschallung von Bühne und Saal verzichtet. Konventionelle Monitore entfallen damit, und der gesamte Saal wird aus einer einzigen Quelle beschallt.
- Wie klingt das Ganze?
Wir haben Musik von CD über das Bose System gehört. Die Musik klingt sehr transparent und voll über alle Frequenzbereiche. Auch die Bässe überzeugen. Der Klang verteilt sich sehr gleichmäßig im gesamten Saal. Selbst auf der Bühne erreicht das Lautsprechersystem durch seinen sehr breiten Abstrahlwinkel eine gute Abbildung der Musik.
- Und im Vergleich zu unseren Lautsprechern?
Unsere Lautsprecher sind qualitativ kaum besser oder schlechter. Nur durch die Anbringung von 2 Boxen gibt es im Raum Interferenzen. Das führt zu einer ungleichmäßigen klanglichen Beschallung. Nicht auf jedem Platz hört man gleich laut, und auch die hohen Frequenzen sind unterschiedlich verteilt.
Der Vergleich bei Musik von CD fällt so knapp aus, dass man deshalb nicht zum Bosesystem wechseln müsste.
-Worin liegen die Vorteile?
Es gibt zwei Hauptvorteile, die wir noch näher betrachten müssen.
Wenn wir auf eine Monitorbeschallung verzichten, fallen etliche Schallquellen im Raum weg. All diese Schallquellen beeinflussen sich gegenseitig und führen zu unvorhersehbaren Ergebnissen. (Interferenzen) Außerdem ist unsere Bühne sehr klein; große Anteile der Monitorbeschallung werden an Wänden reflektiert, klanglich verändert und verzögert in den Saal zurückgeworfen. Das verschlechtert den musikalischen Eindruck. Dieses Problem eliminiert man mit dem Bose System.
Der 2. Vorteil liegt in der speziellen Anordnung (und den damit verbundenen Abstrahlwinkeln) des Bose Systems. Der Schall wird extrem gerichtet. Er breitet sich stark seitlich aus und direkt nach vorn. Eine Abstrahlung an die Decke erfolgt nicht. Dadurch ist die Beschallung des Raumes sehr gleichmäßig.
Auch gibt es kaum Rückkopplungen bei der Abnahme von akustischen Instrumenten (z.B. Gitarre). Ich war schon ganz schön beeindruckt, dass man mit einem Mikro direkt vor den Lautsprechern stehen konnte, ohne dass die Gitarre oder das Mikrofon anfing zu pfeifen.
- Fazit
Alles was auf der Bühne passiert, hört man im ganzen Saal. Was man im Saal hört, hört man auf der Bühne. Für Musiker ist Klang und Lautstärke nicht individuell regelbar, alles wird über das Mischpult ausgesteuert. An sich ein interessanter Gedanke. In der Praxis wird das höhere Anforderungen an gemeinsames Spielen stellen. Auf einander zu hören ist und sich selbst zu disziplinieren ist unumgänglich. Es ist vergleichbar mit dem Spielen in einem Orchester. Da kann man sich auch nicht mal eben laut drehen oder sich über das Horn nebenan beschweren.
Gewöhnungsbedürfig könnte es werden, wenn man seine Stimme oder sein Instrument stark von rechts oder links hört, weil man seitlich von den Lautsprechern steht.
Ob sich das System für unsere Anforderungen in der Praxis bewährt, können wir demnächst mal testen. Die freundlichen Herren von Bose und dem Musikstudio überlassen uns die Anlage für ein Wochenende zum Testen. Die Anlage kostet etwas über 2000 Euro. Übrigens, der Auf- oder Abbau dauert nicht mehr als 5 bis 8 Minuten. as
